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Manuskript für die Tour zum Kjøsnesfjorden auf Deutch

Eine Liste der Dinge, die Sie auf der geführten Bootstour mit Jølster Boat Tours sehen oder hören werden.

Publisert 28.07.2025

Manuskript für die Tour durch den Kjøsnesfjord

Eine Liste der Dinge, die Sie auf der geführten Bootstour mit Jølster Boat Tours sehen oder hören werden.

  1. Fakten über Jølstravatnet (See Jølster)
    1. Jølstravatnet ist ungefähr 22 km lang und ungefähr 1,75 km an seiner breitesten Stelle.
    2. Der See liegt ungefähr 207 Meter über dem Meeresspiegel und erstreckt sich über eine Fläche von ungefähr 39,25 km².
    3. Die größte Tiefe beträgt ungefähr 233 Meter und die durchschnittliche Tiefe liegt bei ungefähr 89 m.
    4. Das Volumen des Jølstravatnet beträgt ungefähr 2,89 km³, was ungefähr 1.111 Cheops-Pyramiden, 1.926 Burj Khalifa, 2.752 Empire State Buildings oder 52.545 des Weißen Hauses entspricht.
    5. Es gibt 12 kleinere oder größere Dörfer rund um Jølstravatnet mit mehreren Bauernhöfen in jedem Dorf.
    6. Ungefähr 2.000 Menschen leben in der Nähe von Jølstravatnet.
    7. Jølstravatnet ist eines der berühmtesten und begehrtesten Seenfischgewässer Norwegens, vielleicht das beste Fischgewässer Europas und besonders berühmt für seine große und schmackhafte Jølstra-Forelle. Die Forelle ist eng mit dem Lachs verwandt, aber exklusiver und völlig wild.
    8. Die durchschnittliche Größe der Forelle im Wasser beträgt 333 Gramm (drei Forellen pro Kilo), was ein sehr guter Durchschnitt und eine gute Größe für eine Mahlzeit ist.
    9. Die Jølstra-Forelle ist seit Jahrhunderten eine wichtige Nahrungsquelle und Handelsware.
    10. Jølstravatnet hat eine eigene Fischannahmestelle für kommerzielles Fischen, Verpacken und Verteilen der Jølstra-Forelle.
    11. Warum wird die Jølstra-Forelle so groß?
      1. i. Reichhaltige Nährstoffversorgung: Plankton und kleine Fische sorgen für gute Wachstumsbedingungen.
      2. ii. Tiefer See: Bietet stabile Temperaturen und gute Überwinterungsbedingungen.
      3. iii. Gute Wasserqualität: Klarer See mit geringer Verschmutzung.
      4. iv. Lange Vegetationsperiode: Relativ mildes Klima für den inneren Teil von Vestland (Westnorwegen).
    12. Zwischen 12 und 18 Tonnen Jølstra-Forelle werden jährlich gefischt.
    13. Zum Angeln im Jølstravatnet ist ein Angelschein erforderlich – normalerweise über lokale Grundbesitzerverbände oder Dienste wie www.inatur.no.
    14. Rekorde und große Fische
      1. Mit der Angel:
        1. Die größte mit einer Angel gefangene Forelle wog 12,1 kg. Sie wurde von Sverre Amundsen im April 1996 im innersten Teil des Kjøsnesfjorden mit einem Köder gefangen. Dieser Rekord blieb mehrere Jahrzehnte lang unangefochten und gilt als die größte dokumentierte Forelle, die jeh mit einer Angel gefangen wurde.
      2. Mit Netz:
        1. Eine sehr große Forelle mit 15,5 kg wurde im Oktober 1973 von Anders Ripe mit einem Netz gefangen. Dies ist die größte registrierte Forelle im See, unabhängig von der Fangart.
    15. Jølster Aurefest (Jølster Forellenfest)
      1. Seit 2014 gibt es einen jährlichen Angelwettbewerb, inspieriert von einem großen Angelwettbewerb aus dem Jahr 1958. Hier konnte man ein Auto, ein Moped und Möbel gewinnen.
      2. ii. Das Jølster Aurefest findet normalerweise im Juni statt und versammelt bis zu 2.000 Teilnehmer, was ihn zum größten Angelwettbewerb Norwegens macht.
    16. Transport
      1. Das Jølstravatnet hatte von 1890 bis 1914 das Dampfschiff Skjold für den Personentransport auf dem Wasser. Es wurde aus Stahl gebaut und mit Erlenholz befeuert. Das Boot verkehrte ursprünglich in Bergen und wurde mit 35 Pferden und einer Belegschaft von 70 Mann von Førde heraufgebracht. Es wurde als Kirchenboot, Passagierboot und Handelsboot verwendet. Ab 1914 wurde es bis 1937 im Kjøsnesfjord eingesetzt, als die Straße nach Lunde fertiggestellt wurde.
    17. Hotel
      1. Das Hotel in Skei wurde 1889 mit einer Kapazität für 30 Betten gebaut. Im Jahre 1943 wurde es durch einen Brand schwer beschädigt. Anschließend wurde es in einer größeren Ausgabe wieder aufgebaut und seitdem mehrmals modernisiert und erweitert. Das Hotel lag günstig am Knotenpunkt in Sogn og Fjordane. Heute trägt das Hotel den Namen Grand Hotel Jølster und gehört zu der Marke Uniqe Hotels (De Unike). Das Angebot besteht aus Unterkunft, Mittagessen, Abendessen und Erlebnissen.
  2. Grovabreen (Grova-Gletscher) und Jostedalsbreen (Jostedal-Gletscher)
    1. Die beiden Gletscher sind seit der letzten Eiszeit (ca. 10.000 Jahre) getrennt.
    2. Der Grovabreen ist der 21. größte Gletscher in Norwegen (ohne Svalbard) mit einer Gletscherfläche von 20 km², viel kleiner als der Jostedalsbreen. Der höchste Punkt liegt auf 1.633 Metern.
    3. Der Jostedalsbreen ist der größte Gletscher auf dem europäischen Festland mit über 480 km² Fläche. Der höchste Punkt des Gletschers ist Høgste Brekulen mit 1.952 m über dem Meeresspiegel. Der höchste Berg in der Nähe des Gletschers ist Lodalskåpa mit einer Höhe von 2.083 Metern.
    4. An seiner dicksten Stelle misst der Jostedalsbreen ungefähr 600 Meter. Er ist an seiner längsten Stelle ungefähr 60 km lang.
    5. Der Gletscher hat in den letzten 10.000 Jahren stark in seiner Größe sich verändert. Vom fast vollständigen Verschwinden bis zum starken Wachstum, während der "Kleinen Eiszeit" im 17. Jahrhundert, wo er stark wuchs und an Bauernhöfen in Nordfjord und Jostedalen sich breit machte. Sie können die Spuren des Gletschers in Moränenrücken und Endmoränen sehen.
    6. In der Vergangenheit mussten Sie über den Berg und den Gletscher gehen, um von Jølster nach Fjærland zu gelangen. 1986 kam der Tunnel von Lundebotn, der Fjærland mit Jølster verband, ohne dass gefährliche Gletscherüberquerungen erforderlich waren. Der ehemalige US-Vizepräsident Walter Mondale mit Familie aus Mundal in Fjærland eröffnete den Tunnel.
    7. Der Jostedalsbreen-Nationalpark wurde 1991 gegründet und umfasst eine Fläche von 1.310 km².
  3. Bekannte Persönlichkeiten im Zusammenhang mit Jostedalsbreen
    1. William Cecil Slingsby war ein britischer Bergsteiger und wurde als Vater des Bergsteigens bezeichnet. Er hatte rund 50 Erstbesteigungen während seiner 21 Besuche in Norwegen zwischen 1872 und 1921.
    2. Kaiser Wilhelm II. von Deutschland, auch bekannt als Wilhelm II., war ein häufiger Gast in Norwegen, insbesondere in Fjærland, wo er den Jostedalsbreen bewunderte. Er reiste fast jährlich zu Sommerbesuchen nach Norwegen vor dem Ersten Weltkrieg, oft mit seiner Yacht.
      1. Es ist bekannt, dass es Pläne gab, den Kaiser während eines Besuchs in Fjærland zu töten, aber der Kaiser musste die Reise nach Supphellebreen absagen und das Attentat wurde verhindert.
      2. Der Kaiser soll sich in Balestrand befunden haben, wo der Fjærlandsfjord im Sognefjord beginnt, als er am 25. Juli 1914 ein Telegramm über den Beginn des Ersten Weltkriegs erhielt, woraufhin er nach Kiel nach Hause reiste.
      3. Er war der letzte deutsche Kaiser und König von Preußen und regierte von 1888 bis 1918.
  4. Fakten über den Kjøsnesfjord (Kjøsnes Fjord)
    1. Ungefähr 9 km lang, so dass der Jølstravatnet und der Kjøsnesfjorden zusammen ungefähr 30 km lang sind.
    2. Die Brücke, die die beiden Gewässer trennt, wurde 1972 gebaut. Die Betonelemente wurden anderswo hergestellt und mussten transportiert werden. Während des Transports viel ein Element vom Lastkahn und liegt am Grund des Sees. Die Brücke verbindet Kjøsnes und Dvergsdal/Sunde, so dass man um den gesamten Jølstravatnet herumfahren kann (etwa 50 km).
    3. Der Kjøsnesfjord ist 149 m tief und hat steile Berghänge bis zum Wasser. Sie wurden von den Gletschern glatt poliert und sind hauptsächlich mit Laubbäumen in den weniger steilen Gebieten bewachsen.
    4. Der See hat eine reiche Vogelwelt mit kleinen Vögeln, Austernfischern, Möwen, Reihern und Norwegens größtem Vogel: dem Seeadler, hier sind die Weibchen am größten und haben eine Flügelspannweite von bis zu 270 cm und können zwischen 5-7 kg wiegen.
    5. Die steilen Berge rund um den Kjøsnesfjord haben mehrere schöne Gipfel, von denen der höchste der Søgnesandsnipa ist mit 1.548 Metern.
    6. Es gab mehrere tödliche Erdrutsche auf der Nationalstraße, darunter Todesfälle im Jahr 1999 und einen Unfall, bei dem ein Mann im Jahr 2003 beide Beine verlor. Darüber hinaus wurden mindestens 33 Ziegen getötet, als ein Nachtbus in der Nähe eines der Tunnel im Jahr 2011 auf Ziegen stieß, die mitten auf der Straße lagen.
  5. Die Straße zwischen Kjøsnes und Lunde
    1. Die Straße von Kjøsnes nach Lunde wurde 1932 begonnen und 1938 unter der Leitung von Per A. Sægrov und seinen Mitarbeitern fertiggestellt. Die Landbesitzer beteiligten sich mit entweder Geld oder Freiwilligenarbeit an dem Projekt, und die Gesamtkosten des Projekts betrugen damals 70.000 NOK.
    2. Die Straße wurde erst Anfang der 1980er-Jahre im Zusammenhang mit dem Bau des Tunnels von Lunde nach Fjærland nennenswert ausgebaut. Zunächst entstanden zwei neue Tunnel und drei Lawinenschutzbauten. Später folgten zwei Umweltschutztunnel, und schließlich wurde der Støylsnestunnel im Jahr 2010 eröffnet. Der Kjøsnestunnelen kam 2022 und wurde mit dem Støylsnestunnelen verbunden, so dass die Gesamtlänge 8,6 km betrug. Eine wichtige Maßnahme zum Lawinenschutz nach Jahren gefährlicher Situationen und besonders vielen Erdrutschen und Unfällen im Jahr 2004.
    3. Die größten Steine, die man heute auf der alten Straße sehen kann, stürzten etwa im Jahr 2020 herab. Sie nahmen Leitplanken mit sich und zerstörten die Fahrbahnoberfläche, bevor sie stoppten oder weiter ins Wasser rutschten. Einige der Steine sind so groß wie Autos und können schätzungsweise 10 bis 20 Tonnen wiegen.
    4. In Vikane kann man noch die Sommerbauernhöfe (Almen) sehen, wo die Ziegen seit mehreren hundert Jahren gemolken werden. Sie hatten auch ihre eigene Molkerei, wo sie Käse herstellten. Dieses Gebäude wurde inzwischen nach Kjøsnes verlegt, wo es Pläne gibt, die Tradition wieder aufzunehmen.
  6. Vikane, Lunde, Ripe und Sygnesand
    1. Hier gibt es dokumentierte Siedlungen in Lunde seit dem 16. Jahrhundert.
    2. Das älteste Haus in Lunde wurde 1869 aus einem alten Haus gebaut, das in Vassenden abgebaut wurde. Holz und Holzprodukte waren sehr teuer. Daher wurde viel Steinmaterial zum Bau von Häuser, Scheunen und Nebengebäude verwendet.
    3. Seit den 1890er-Jahren gibt es Touristenstationen und Führungen auf dem Jostedalsbreen.
    4. Bis 1913 wurden Ruderboote für den Transport und das Reisen von und nach Kjøsnesfjorden benutzt. Später wurde ein 30-Fuß-Stahlboot mit einem Paraffinmotor investiert.
    5. Nachdem Jølstravatnet eine bessere Straßenverbindung zwischen Ost und West erhalten hatte, wurde die Skjold von den Landbesitzern in Kjøsnesfjorden gekauft und dort eingesetzt.
    6. Historisch gesehen gab es Hunderte von Ziegen, Schafen und Kühen im steilen Gelände entlang des Kjøsnesfjorden. Heute gibt es deutlich weniger Tiere zu sehen, etwa ein paar Hundert, und fast ausschließlich Ziegen.
    7. In Vikane ging um 1900 ein großer Erdrutsch den Berg hinunter und nahm zwölf Kühe mit ins Wasser. Die alten Leute im Dorf hatten einen Aberglauben und dachten, dies könnte passiert sein, weil sie die Kühe am 2. Juli dieses Jahres (Syftesok) versetzt hatten, und das könnte Unglück bedeuten.
    8. Die Scheune in Ripe wurde in den 1800er Jahren von Schneelawinen erfasst, so dass nur noch das Fundament übrig blieb. Ein Knecht, der im Keller der Scheune schlief, überlebte auf wundersame Weise.
    9. Sie hatten ihre eigene Molkerei am Strand in Lunde.
    10. Wie auf so vielen anderen Bauernhöfen entlang von Wasser und Flüssen gab es mehrere Mühlenhäuser im Kjøsnesfjord. Hier mahlten sie ihr eigenes Getreide für Essen und Bier. Einige dieser Mühlenhäuser stehen noch.
    11. Auf den Höfen in der Gegend wurde eine organisierte Wanderschule betrieben, bis ein kleines Schulgebäude in Lunde errichtet wurde.
    12. Bis in die 1950er Jahre mähten sie Gras und trockneten Heu für die Tiere den ganzen Berghang hinauf und weit in den Fjord hinein. Sie benutzten die Almen in den Bergen für Sommerweide, Melken und Käseherstellung.
    13. Der Gletscher am Tverrfjellet, innersten Kjøsnesfjorden, wird Lundebreen genannt und ist ein Arm des Jostedalsbreen.
    14. Eis vom Lundebreen wurde aus Lundebotn geholt und nach Skei transportiert, um es in Kühlkellern zur Kühlung von Fisch und Fleisch zu verwenden.
    15. Lundeskaret ist der steilste markierte Wanderweg des DNT in Norwegen (DNT = Der Norwegische Wanderverein).
    16. In Søgnedansdalen gibt es einen tollen Wasserfall namens Pissaren. Bei dem das Wasser mit voller Kraft gerade herausströmt. In Søgnesand befindet sich ein Wikingergrab, das ein Kulturdenkmal ist. In Verbindung mit dem Pflügen von Feldern in den 1920er Jahren wurden Wikingerschwerter gefunden, die sich heute in Museen in Bergen befinden.
  7. Kjøsnes, Sægrov, Sunde und der Künstler Astrup
    1. Nikolai Johannes Astrup (1880–1928) war ein norwegischer Maler, Zeichner und Grafiker, der auf einem kleinen Bauernhof am Jølstravatnet lebte. Er malte mehrere seiner Bilder von Sunde im Kjøsnesfjord aus. Er ist einer der markantesten bildenden Künstler der norwegischen Kunstgeschichte und war neben Edvard Munch ein bedeutender Erneuerer der Grafik in Norwegen.
    2. Astrup ist bekannt für seine Landschafts- und Naturbilder von Jølster in Vestland. Er fand die meisten seiner Motive in seiner Heimatgemeinde Jølster und verwendete dasselbe Motiv mehrmals in verschiedenen Variationen. Er stellte Natur und Volksleben mit Überschwang und Fantasie dar. Astrup war geschickt darin, die Nuancen in natürlichen Farben darzustellen, insbesondere die Grüntöne, die Frühling und Sommer im fruchtbaren, feuchten Klima von Vestlandet kennzeichnen. Er war besonders darauf bedacht, Gefühle und Stimmungen wiederzugeben. Das Innenleben war Astrup wichtig, der aktiv seine eigenen Kinderzeichnungen und Kindheitserinnerungen in seiner Kunst verwendete. Viele seiner Gemälde sind sowohl vom Symbolischen als auch von einer kindlichen Einfachheit geprägt.
    3. Seine Naturbilder haben realistische, naturalistische und abstrakte Züge. Mit seiner Naturversunkenheit stand Astrup teils außerhalb der Kunstentwicklung seiner Zeit und außerhalb der tonangebenden Milieus. Er beschrieb sich selbst als den lokalsten und erdverbundensten Maler des Landes. Der Holzschnitt war in Norwegen wenig verbreitet, als Astrup die Technik aufnahm; es war hauptsächlich nur Edvard Munch, der die Technik mit guten Ergebnissen angewendet hatte.
    4. Astrup war gut orientiert über das, was in der europäischen Kunst vor sich ging, und wurde von zeitgenössischer Kunst beeinflusst, unter anderem durch viele Studienreisen ins Ausland.
    5. Seine Frau Engel Astrup war Textilkünstlerin. Astrup und seine Familie lebten unter schwierigen Bedingungen auf einem kleinen Bauernhof am Jølstravatnet. Er war sein Leben lang von Asthma geplagt und starb im Alter von 47 Jahren an einer Lungenentzündung. Der Hof, Astruptunet, ist heute Teil des Kunstmuseums Sogn og Fjordane, das auch einige von Astrups Werken besitzt. Sparebankstiftelsen DNB kaufte Jon Christian Brynhildsens große Astrup-Sammlung, die einen festen Ausstellungsort im KODE 4 in Bergen hat.
    6. Bei Kjøsnes gibt es einen großen Berg mit einem Riss in der Mitte. Dies sind Husefjellet und Kleivafjellet. Dies war die Inspiration für den berühmten Maler Nikolai Astrup, als er "Kollen" malte. In dem Gemälde "Vårdag ved Kjøsnesfjorden" (Frühlingstag am Kjøsnesfjord) kann man den mächtigen Grovanipa oben in der Mitte des Gemäldes sehen. Diese Motive kann man leicht wiedererkennen, wenn man die Brücke auf dem Weg in den Fjord passiert hat.
    7. Bevor Astrup für seine Gemälde bekannt wurde, saß er in Sunde und malte unter anderem "Kollen". Er gab eine Variante des Gemäldes dem Hof, von dem aus er malte, aber sie hängten es damals nicht an die Wand; die Leinwände wurden von den Jüngeren auf dem Hof als Schlitten auf dem Schnee den Hang hinunter benutzt. Selten haben die Kinder in Jølster teurere Schlitten zum Spielen gehabt.
    8. Aufgrund der Entfernungen entlang des Kjøsnesfjorden gab es auch in Sunde eine eigene Molkerei. Es war schwierig, die Milch in der Sommerhitze kühl zu halten, und man konnte nicht aus allem Käse und Butter machen. Etwas musste trotzdem als Milch geliefert werden, damit es weiter auf dem lokalen Markt vertrieben werden konnte.
    9. Auf Sægrov leben Menschen seit dem 15. oder 16. Jahrhundert. Ziegen wurden dort bis 1982 gehalten, seither ist das Gelände zum Teil mit Bärlapp, Weiden und Erlen zugewachsen. Darüber hinaus gab es Schafe, Schweine, Kühe und Pferde auf dem Hof. Während des Zweiten Weltkriegs hatte einer der Bauern auf Sægrov ein Radio in einer Mauer im Fels versteckt. Auch die Gestapo durchkämmte Sægrov auf der Suche nach Widerstandskämpfern. Auf dem Hof gibt es ein Mühlenhaus aus dem 19. Jahrhundert, und der erste Silo, der in Jølster gebaut wurde, steht noch immer. Er stammt aus den 1870er-Jahren und ist aus Naturstein trocken aufgeschichtet. Später wurde er verputzt. Die Idee zum Silo kam von einem Mann, der eine landwirtschaftliche Schule an einem größeren Ort mit modernerer Hoftechnik besucht hatte. In den 1980er-Jahren kalbte der Grovabreen große Eisstücke ab, die eine Flutwelle im Vidunderdalsvatnet auslösten. Die Wassermassen strömten den Fluss bei Sægrov hinab, rissen Steine, Kies und anderes mit sich und überschwemmten die Wiesen. Daraufhin wurde das Flussbett bei den Höfen mit Mauern befestigt und weiter oben im Fluss etwas aufgestaut, um zukünftige Überschwemmungen zu verringern.
    10. In Indre Sunde gab es in den 1950er Jahren einen großen Stein- und Erdrutsch von der Schlucht zwischen Sunde und Geilane. Der Rutsch wurde durch einen sehr starken und sehr lokalen Regen ausgelöst und nahm Massen mit sich bis ins Wasser.
    11. Storhillaren, ein großer Stein oben am Berghang über Ytre Sunde, wird wahrscheinlich irgendwann ins Gelände fallen. Er ist so groß wie mehrere Busse, und wenn man davon ausgeht, dass ein Bus ein Volumen von 100-150 Kubikmetern hat, kann Storhilleren mehrere hundert Tonnen schwer sein!
    12. Unter Grovanipa befinden sich zwei Löcher in der Felswand, die Omnane (Die Öfen) genannt werden. Ein altes Märchen, das den Kindern erzählt wurde, besagte, dass ein Hund in Omnane hineinkroch und in Fjærland fast ohne Fell wieder herauskam, weil die Höhle so eng war.
  8. Wir hoffen, Sie haben diese geführte Tour durch den Kjøsnesfjord mit Geschichte und Natur genossen. Wenn Sie besonders zufrieden waren, freuen wir uns über eine Bewertung auf Google: https://g.page/r/CVfTuvm7VV0xEAE/review.

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